Sprachschulen in Deutschland
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Der Dialekt in Deutschland
In Deutschland bieten dir Sprachschulen die Möglichkeit, direkt vor Ort die landestypischen Dialekte kennenzulernen. Eng verwandt mit dem Begriff Dialekt ist hierzulande auch der Begriff Mundart, Umgangssprache oder Regionalsprache.
Als Auslandsschüler wirst du schnell erkennen, dass Deutsch nicht gleich Deutsch ist. In Sprachschulen lernst du neben dem Standarddeutsch (Hochdeutsch) auf Wunsch auch regionalbezogene Dialekte. Speziell in unserem südlichsten Bundesland, in Bayern, wird dies sehr deutlich. Aber nicht nur dort. Auch in Sachsen wird ein ausgeprägter Dialekt gesprochen. Die kölsche Mundart darf hierbei ebenfalls nicht übersehen werden. Neben den sprachlichen Gepflogenheiten bieten diese Landesteile sowohl in landschaftlicher als auch in kulinarischer Sicht interessante Abwechslungen.
Fangen wir im Norden an. Sprachschulen in Niedersachsen lehren neben dem Hochdeutsch auch West- und Ostfälisch, darunter auch das für Norddeutschland so typische Plattdeutsch.
In Mecklenburg-Vorpommern und den dortigen Nachbargebieten wird Brandenburgisch, Mecklenburgisch, Ostpommersch und Niederpreußisch als Dialekt gesprochen.
Sprachschulen in Mitteldeutschland haben in Westmitteldeutschland Moselfränkisch und Rheinfränkisch im Programm, während in Ostmitteldeutschland Thüringisch-Obersächsisch, Schlesisch und Hochpreußisch gelehrt wird. Oberdeutsche Dialekte werden nach Nordoberdeutsch, Westoberdeutsch und Ostoberdeutsch unterschieden. Beispiele hierfür sind die Dialekte Ostfränkisch, Südfränkisch, Alemannisch und natürlich Bairisch.
Wo du dich in Deutschland für einen Sprachkurs anmeldest, bleibt dir alleine überlassen. Verständigungsprobleme wird es mit Hochdeutsch nicht geben. Mit ein bisschen Übung lassen sich auch die verschiedenen Dialekte erlernen.
Fotos Sprachschule Hamburg