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Sprachschule | Kurse & Preise | Fotos | Unterkünfte | Freizeit & Sport | Bewertungen | Stadtinfo | Daten | Kontakt | Informationen über Kanada Sprachreise nach Toronto - ein Reisebericht über die Sprachschule Toronto von Marianne E.
Englisch ist für mich eine sehr wichtige Sprache, da ich sie für den Beruf sowie auch für mein Hobby (Bandinterviews) benötige. Als dann der entscheidende Brief mit der Nachricht angekommen ist, dass ich aufgenommen wurde, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Eine 4-wöchige Sprachreise war die perfekte Gelegenheit für mich, ein neues Land kennenzulernen und meinen Sprachgebrauch auszubauen. Nun hieß es allerdings zu entscheiden, welche Städte in Frage kommen würden. Klar war für mich, dass es weit weg gehen sollte. Europa wäre auf keinen Fall in Frage gekommen. Also suchte ich nach Städten in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland. Dabei kamen Los Angeles und New York, Vancouver und Toronto, Sydney sowie Auckland in die engere Wahl. Nachdem ich mich dann mehr über die Einreisebestimmungen und auch über die einzelnen Länder informiert hatte, entschied ich mich, nach Kanada zu gehen. Im Endeffekt war Toronto die Stadt, die ich als erstes sehen wollte. Eine zweite Sprachreise wird im nächsten Jahr folgen und diese wird dann nach Vancouver gehen. Die Wahl mit Linguland zu fahren ist sehr schnell gefallen. Von allen Anbietern haben mir die Angebote, die Schule und die Kompetenz der Organisation am besten gefallen. Bei jeder Frage wurde ich sehr gut beraten und habe alle nötigen Antworten erhalten.
Mit der Entscheidung nach Toronto zu gehen, begannen dann die Vorbereitungen. Recht schnell hatte ich alles geklärt und ich konnte mich auf das Wesentliche konzentrieren. Ich konnte kaum glauben, bald in Kanada zu sein. Alleine in einer Millionen Metropole, ohne Freunde oder Verwandte, aber mit großen Erwartungen im Gepäck. Mein Flug ging von Düsseldorf aus direkt nach Toronto und durch die Zeitumstellung von 6 Stunden kam ich auch schon am Nachmittag in der Stadt an. Am Flughafen wurde ich dann von dem Abholservice in Empfang genommen und auf diskretem Weg in mein Zuhause für die nächsten 4 Wochen gebracht. Leider waren meine beiden Gastmütter zu dieser Zeit nicht anwesend, da sie auf einer Hochzeit waren, aber eine gute Freundin der Familie hat mich sehr lieb in Empfang genommen und ich habe auch sofort die anderen beiden Gastschüler kennen gelernt die ebenfalls im Haus untergebracht waren. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr gut und als dann auch meine Gastmütter wieder da waren und ich ihnen meine kleinen Geschenke aus Deutschland (Haribo) geben konnte, war für mich klar, ich würde mich in den vier Wochen in dieser Familie sehr wohl fühlen. Ich habe mich schon nach wenigen Tagen sehr heimisch gefühlt und war sehr an dem Leben der Kanadier interessiert. Natürlich konnten mir meine Gasteltern alle Fragen beantworten und auch sie waren an dem Leben in Deutschland interessiert. So haben wir oft an den Abenden lange Gespräche geführt, was natürlich auch für meinen englischen Sprachgebrauch super war. Im Haushalt lebten außerdem noch 2 Katzen und ein Hund. Es war also immer Leben im Haus, was mir sehr gefallen hat. Die Kanadier sind insgesamt einfach ein sehr nettes Volk. ![]()
Ich kann nichts schlechtes über die Schule sagen, denn neben dem tollen Unterricht waren auch die Klassenräume in einem sehr guten Zustand, es standen genügend Computer für die Schüler bereit und alle Mitarbeiter von ILAC waren sehr sehr freundlich und haben einem immer weiter geholfen, wenn man mal ein Problem hatte oder einen bestimmten Ausflug plante und den Weg dorthin nicht kannte. Das Freizeitangebot war auch sehr gut und die Preise waren alle angemessen. Das einzig negative war, dass viele Aktivitäten ab 14 Uhr durchgeführt worden sind. An diesen konnte ich dann nicht teilnehmen, da meine Kurse bis 14 Uhr gingen und ich somit immer zu spät am Treffpunkt gewesen wäre. Aber abgesehen davon kann ich mich in keinster Weise beschweren. Ich habe sehr viel gesehen in meiner Zeit in Toronto. Dabei hat mir besonders der CN-Tower gefallen. Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit der Aufzug einen in schwindelerregende Höhe bringt. Und die Aussicht die einem geboten wird ist wunderschön. Ich war Abends dort. Es war zwar noch hell, wurde aber langsam dunkler. Und je mehr Lichter in der Stadt angingen, umso schöner wurde die Aussicht. Für mich ging es dann jedoch nicht wieder runter, sonder noch auf die zweite Aussichtsebene, die noch einmal um einiges Höher liegt. Hier wurde die Aussicht noch einmal getoppt und nach einer Ewigkeit habe ich mich dann irgendwann doch entschlossen wieder hinunter zu fahren. Vergleichbar schön ist die Aussicht von den Islands, die vor der Stadt liegen. Man kann von nirgendwo die Skyline der atemberaubend schönen Stadt besser sehen als von hier. Auch diesen Ausflug habe ich ruhig angehen lassen und bin geblieben, bis es dunkel wurde und die Stadt wieder begann mit vielen kleinen Lichtern der glänzenden Wolkenkratzern zu leuchten.
Innerhalb der 4 Wochen ging es dann für mich natürlich auch zu den Weltberühmten Niagarafällen. Es ist ein überwältigendes Gefühl, vor den tosenden Fällen zu stehen. Man kommt sich winzig vor und man muss einfach eine Weile dort stehen bleiben und diesen Anblick auf sich wirken lassen. Die kanadischen Fälle sind noch viel atemberaubender als die amerikanischen und bei Nacht entfaltet sich ein wunderschönes Lichterspiel auf dem hinabrasenden Wasser.
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