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| Home Sprachschule | Kurse & Preise | Fotos | Unterkünfte | Freizeit & Sport | Bewertungen | Stadtinfo | Daten | Kontakt | Informationen über Guatemala Sprachschule Antigua - ein Reisebericht über die Sprachschule Antigua von Konstantin K.Besucht von Konstantin K. (09/2009) Diesen Sommer stand es fest, ich wollte endlich nach Lateinamerika, zu dem Teil der Erde, von dem ich bisher am wenigsten wusste. Nur welches Land sollte ich wählen?
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Bisher kannte ich fast alle ausschließlich vom Namen. Also hörte ich mich um und erkundete mich bei Freunden und Bekannten nach Urlaubsgeschichten. Zugleich erfuhr ich viele schöne Dinge über Mexiko, Ecuador, Argentinien und Chile. Da ich alleine reiste, wollte ich aber diesen klassischen Urlaub nicht haben, sondern lieber einen unbekannten Ort erkunden, von dem man in Deutschland fast nichts erfuhr... ich entschied mich für Guatemala.
Nach kurzer Internetrecherche traf ich sogleich auf Linguland. Die Preise sprachen mir zu und als ich wenig später noch einen günstigen Flug fand, war die Reise samt Sprachschule auch schon gebucht. Mein Plan waren 4 Wochen Sprachschule in Antigua, mit einem anschließenden Trip nach Tikal. Die Wochenenden wollte ich für kleinere Ausflüge nutzen.
Am 6. September trat ich meine Reise an; über Newark und Houston ging es nach Guatemala City. Nach 17 Stunden Flugzeit samt Aufenthaltszeiten an den Flughäfen kam ich um 21:30 Uhr der Ortszeit an. In dem Angebot der Sprachschule war mein Transport nach Antigua gleich inklusive. Dies war ein schöner Luxus, da ich mir im Weiteren keine Sorgen mehr machen musste, wie ich nun zu dem kleinen Bruder dieser Großstadt gelange. Kaum hatte ich samt Gepäck den Flughafen verlassen, stieß ich auch schon auf das große Schild mit meinem Namen und mit diesem auf die Familie, welche mich im Folgenden zu meiner vorläufigen Unterkunft in Antigua brachte.
Nach einer dreiviertel Stunde kamen wir in Antigua an. Trotz der Dunkelheit erkannte ich doch, dass diese Stadt im totalen Kontrast zu der heutigen Hauptstadt steht. Die Häuserreihen waren nicht modern und schlicht, sondern traditionell und geheimnisvoll und wurden an vielen Stellen von wunderschönen Kirchen oder Ruinen alter Bauwerke unterbrochen.

Die erste Nacht verbrachte ich in der externen Herberge der Sprachschule. Das Zimmer war schlicht und hatte nur ein Bett und einen Tisch, aber dafür war aber alles sehr sauber und es ließ sich gut schlafen. Am nächsten Morgen sollten ich eigentlich schon vor dem Frühstück abgeholt und zur Sprachschule gebracht werden. Dies dauerte mir allerdings zu lange. Angetrieben von Neugierde und Hunger machte ich mich mit einem weiteren Sprachschüler auf den Weg durch die Stadt, hin zur Schule. Dank des Infomaterials aus der Herberge bereitete uns der Weg auch keine größeren Probleme.
In der Sprachschule wartete schon das Frühstück auf uns. Bei Pfannkuchen mit Sirup und dazu warmen Cafe machte es Spaß auch noch die anderen Sprachschüler kennenzulernen. Viele von ihnen kamen aus den USA, Kanada und Korea, es gab aber auch einige aus Dänemark, England, Israel und Australien. Abhängig von den Urlaubs- und Ferienzeiten schwankt es sehr stark welche Länder dort besonders vertreten werden.
Am Mittag ging der Unterricht los. Wie in den folgenden Wochen wurde der Unterricht in 2 Abschnitte geteilt. Dadurch hatte ich von 8-12 und von 14-16 Uhr Unterricht bei 2 verschiedenen Lehrern. Diese wurden speziell für mich ausgesucht, weshalb sie auch im gleichen Alter wie ich waren (20 bzw. 22 Jahre). Dies war sehr praktisch, da dadurch auch die Interessenlage sehr ähnlich war und es für die 6 Stunden täglich genügend Gesprächsstoff gab, den man gezwungener maßen irgendwie auf Spanisch herüberbringen musste. Für mich war dies die perfekte Übung um schnell Vokabeln zu lernen, die den eigenen Interessen nahe kommen und welche man auch auf den Straßen schnell anwenden konnte. Dem Konzept ist auch zu verdanken, dass man ohne jegliche Vorkenntnisse in Spanisch schon nach ca. 2 Wochen in der Lage ist den ersten Small Talk zu führen.

Besonderen Vokalbelwünschen, wie z.B. Wirtschaftsspanisch wird natürlich von den Lehrern auch nachgegangen. Diesen Wunsch äußerte ich zu Beginn und folglich wurde mir obiger gleichaltriger Spanischlehrer zugewiesen, welcher gleichzeitig Wirtschaft studierte. Im Weiteren unterhielten wir uns deshalb viel über Unterschiede und Ähnlichkeiten des Vorlesungsstoffes und andere wirtschaftliche Themen. Der gesamte Unterricht wurde sehr persönlich gestaltet. Den Rahmen bildete ein Wochenplan, den mir der Lehrer am Anfang jeder Woche aushändigte, damit ich diesem gegebenenfalls zustimme.
Am Nachmittag gab es jeden Tag zusammen für alle Schüler in der Sprachschule eine Aktivität wie z.B. Kochen oder Backen von einheimischen Spezialitäten, einen Ausflug in eines der Nachbardörfer oder einen Trip zu Sehenswürdigkeiten in Antigua. Selbst, wenn man in dieser Zeit Unterricht hatte, stellte dies kein Hindernis dar, der Lehrer kam einfach mit.

Bei den Aktivitäten und nach der Schule blieb natürlich immer noch viel Zeit neue Leute kennenzulernen. Wegen den vielen Sprachstudenten wurde mein Freundeskreis sehr international. In der Woche ging ich häufiger mit ein paar Sprachschülern zu dem örtlichen Fitnessstudio. Die Abende und Wochenenden waren den zahlreichen Bars und Diskotheken in Antigua vorbehalten. Dort trafen wir uns auch häufig mit unseren Lehrern oder anderen Einheimischen.
Nach der ersten Nacht in der Studentenherberge wechselte ich zu einer Gastfamilie, welche in einem der typischen einheimischen Häuser mit Innenhof wohnte. Am Anfang fiel es mir gar nicht auf, aber nach einiger Zeit bemerkte ich die Besonderheit dieser Architektur. Da es dort das ganze Jahr über warm ist, fehlen bei einigen Räumen die Wände, weshalb man häufig nicht genau deklarieren konnte, ob man sich jetzt eigentlich „draußen oder drinnen“ befindet. Bei meiner Gastfamilie war, mit Ausnahme der Badezimmer, der Küche und den Schlafzimmern, jeder Raum wandlos mit dem Innenhof verbunden.
Die Mahlzeiten gab es zu vereinbarten Zeiten, bei denen man viel mit der Familie auf Spanisch redete. Ich hatte das Glück, dass meine Gastmutter schon seit 22 Jahren Sprachschüler aufnahm und sogar selber Spanischlehrerin war. Sie war daher sehr geduldig und Rücksichtsvoll, wenn es ums Sprechen ging. Das Essen von ihr war typisch einheimisch und immer lecker.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass es eine wunderschöne Zeit war. Dieses Land hat entgegen seiner Bekanntheit superviel zu bieten, von unberührter Natur bis hin zu unvergesslichen Partys. Die persönlich abgestimmte Sprachschule, die auch optisch sehr viel hermacht sorgt dafür, dass das Lernen sehr entspannt abläuft. Besonders gefallen hat mir der freundschaftliche Umgang mit den Lehrern und den anderen Angehörigen der Sprachschule, die mit viel Witz dazu beitrugen die Hemmungen, die ich wegen meines anfänglich sehr spärlichen Spanisches, vor dem sprechen hatte, vom ersten Tag an zu beseitigen. Meine Kenntnisse haben sich in kurzer Zeit stark vergrößert. Unterstützt wird dies nicht zuletzt durch den guatemaltekischen Lebensstil. Alles wird locker und entspannt angegangen…
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Preis/Leistung |
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Freizeitprogramm |
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Ausstattung |
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Allgemeine Geschäftsbedingungen / Impressum Letzte Aktualisierung am 15.03.2010
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