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Sprachreisen Spanisch - Spanisch lernen im Ausland

Wer Spanisch zu lernen beginnt, spricht meistens bereits eine andere Fremdsprache. Die Entscheidung für eine Sprachreise Spanisch fällt daher zumeist sehr bewusst, was auch für die Auswahl von Land und Ort des Spanischkurses gilt. Spanien als Sprachreiseziel bietet den Vorteil der Nähe und preisgünstiger Erreichbarkeit, während ein Spanisch-Sprachaufenthalt in Mittel- und Südamerika mit viel Kultur und Naturwundern punkten kann. Die Muttersprachler hier sprechen das Spanisch zudem sehr klar und langsam, was besonders für Anfänger der Sprachniveaus A1 oder A2 große Vorteile bietet.



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Spanisch Sprachreisen

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Spanisch lernen in 8 Ländern
Argentinien (eine Schule)
Chile (2 Schulen)
Costa Rica (3 Schulen)
Ecuador (eine Schule)
Kuba (eine Schule)
Mexiko (4 Schulen)
Peru (2 Schulen)
Spanien (14 Schulen)

Spanisch zählt heutzutage zu den Weltsprachen und auch die Anzahl nicht-muttersprachlicher Sprecher steigt kontinuierlich an. Weil Spanisch nicht zum Regelunterricht der allgemeinbildenden Schulen gehört ist eine Sprachreise für Spanisch fast die einzige Möglichkeit, diese Sprache als zumeist zweite Fremdsprache zu lernen. Die Kombination aus Spanischkurs mit Sprech- und Grammatikübungen und den Freizeitaktivitäten eines Urlaubs sind dabei charakteristisch für eine Sprachreise. Je nach dem, wieviele und welche andere Fremdsprachen man bereits beherrscht ist die Auswahl der Region mit ihren landestypischen sprachlichen Eigenschaften das wichtigste Kriterium für die Entscheidung für eine Sprachreise Spanisch, direkt gefolgt von der Auswahl der Sprachschule, in welcher der Spanischunterricht durchgeführt wird.


Die optimale Dauer für eine Sprachreise Spanisch


Auch wenn eine Generalisierung schwer fällt, können dennoch tendenzielle Aussagen getroffen werden, welcher zeitliche Umfang für eine Spanisch-Sprachreise empfehlenswert ist. Hierzu kategorisieren wir das zu Beginn des Sprachkurses vorliegende Sprachniveau in den europäischen Referenzrahmen und berücksichtigen dabei die individuellen Ziele:


  • Sprachniveau A1 bis A2: Anfängern der spanischen Sprache empfehlen wir einen möglichst langen Kurs, weil das Einhören in die Fremdsprache eine Weile dauert. Weil das Spanisch in Süd- und Zentralamerika deutlich langsamer gesprochen wird als in Spanien empfehlen wir Anfängern eine Sprachreise von 3 - 6 Wochen oder länger. Jede zusätzliche Woche steigert das Sprachniveau überproportional, weil die Gewöhnungsphase bereits abgeschlossen ist. Ein Vorteil sind die günstigeren Sprachschulen in Lateinamerika, die bei einem mehrwöchigen Aufenthalt oft den teureren Flug wieder ausgleichen können, weshalb eine 4-wöchige Sprachreise Spanisch in Zentralamerika oft nicht mehr kostet, als ein vergleichbarer Sprachurlaub in Spanien.

  • Sprachniveau B1 bis B2: Für fortgeschrittene, aber noch nicht vollständig fließende Sprecher der spanischen Sprache empfehlen wir eine Kursdauer von mindestens 2 Wochen, wobei hier ansonsten das gleiche gilt wie für die Anfänger.

  • Sprachniveau ab C1: Wer dieses Niveau des Europäischen Referenzrahmens erreicht hat, der spricht fließend Spanisch. Eine Sprachreise von mehr als 3 Wochen können wir in diesem Fall nicht empfehlen, eine Ausnahme ist die das Ziel der Vorbereitung auf den DELE-Sprachtest, für den wir spezielle Vorbereitungskurse im Programm haben. Auf dem Niveau C1 oder besser kann ein gelegentlicher Sprachurlaub von einer Woche an ein spanisches Nahziel eine gute Maßnahme zum Erhalt der Sprechfähigkeit und zum Verfeinern der Grammatik sein.

Orientiere dich bei der Auswahl des Ziels für deine Sprachreise Spanisch am besten auch ein wenig an deinen Vorlieben. Weil Spanisch laut Wikipedia in 25 Ländern und von 358 Millionen Menschen gesprochen wird, ist die Auswahl an unterschiedlichen Orten enorm groß. Alleine bei Linguland kannst du aus etwa acht Ländern mit etwa 35 Sprachschulen wählen, weshalb du auch sportliche Aktivitäten oder die Sehenswürdigkeiten verschiedener Kontinente in deine Auswahl einbeziehen kannst.


Spanisch Sprachreisen in 8 Länder

Argentinien: eine Sprachschule

Eure Sprachreise führt euch an den südlichen Zipfel in das größte spanischsprachige Land Südamerikas: Nach Argentinien. Bekannt für seinen...

Chile: 2 Sprachschulen

Chile: Der ideale Ort für Naturliebhaber, umgeben von einer fesselnden Landschaft, Spanisch zu lernen. Die Spanisch-Sprachreise führt in die sich...

Costa Rica: 3 Sprachschulen

Mit Costa Rica habt ihr eine Wahl getroffen, bei der ihr mühelos das gesamte Land während eurer Spanisch-Sprachreise kennenlernen könnt. Es...

Ecuador: eine Sprachschule

Eine Spanisch-Sprachreise nach Ecuador ist äußerst vielfältig. Wer sich von unvergesslichen Schönheiten der Natur inspirieren lassen möchte,...

Kuba: eine Sprachschule

Eine Sprachreise nach Kuba. Wer das Exotische liebt, ist hier richtig. Am Golfstrom von Mexiko, zwischen Nord- und Südamerika, liegt der größte...

Mexiko: 4 Sprachschulen

Die Heimat von Sombreros, Mariachi und Kacao ist durch ihren Lebensstil und ihre bewegte Geschichte in der ganzen Welt bekannt und beliebt. Als...

Peru: 2 Sprachschulen

Wenn du deinen Sprachkenntnissen mit einem Spanischkurs auf die Sprünge helfen möchtest, aber für deine Sprachreise ein außergewöhnliches Ziel...

Spanien: 14 Sprachschulen

Für einen Spanischkurs ist eine Sprachreise nach Spanien nach wie vor die effektivste und schönste Möglichkeit. Spanien bietet als Kulturland im...


Spanische Dialekte

Seinen Ursprung hat das Spanische in Spanien, langsamer und klarer wird es jedoch in Lateinamerika gesprochen. Dies kann in den Spanischkursen insbesondere für Anfänger von Vorteil sein. Doch können Anfänger auch in Spanien gut mit der Sprache starten, denn auch dort gibt es regionale Unterschiede. So wird in Madrid, Salamanca oder Barcelona sehr klares Spanisch gesprochen, während in Barcelona zusätzlich noch das Catalán gesprochen wird, dass sich für Fremde meist wie eine Mischung aus Französisch und Spanisch anhört. In den Spanisch-Sprachschulen in Barcelona und sonstigen Regionen mit Dialekt finden die Sprachkurse selbstverständlich grundsätzlich in Hochspanisch, dem Castellano, statt. Schwieriger -insbesondere für Anfänger und gering Fortgeschrittene- ist das Lernen des Spanischen in Andalusien, wo die Menschen einen starken Dialekt sprechen und häufig die Konsonanten am Ende der Worte verschlucken. So wird zum Beispiel aus dem Wort Madrid „Madri“. Der Vorteil hier ist: Wenn du die Menschen dort einmal verstehen kannst, verstehst du den Rest der spanischsprachigen Welt mit Sicherheit auch. Alle Linguland-Sprachschulen Spanisch weltweit unterrichten grundsätzlich auf Hochspanisch (Castellano).

Das Spanisch in Süd- und Mittelamerika wird deutlich langsamer gesprochen, was es leichter macht im Sprachkurs zu folgen. Dafür ist der Wortschatz insbesondere in Zentralamerika leicht vom amerikanischen Englisch beeinflusst. An der südamerikanischen Westküste hingegen ist das Spanisch deutlich von Worten mit indianischen Wurzeln geprägt, die sich über die Jahrhunderte seit der Kolonialisierung der indianischen Gebiete durch die Spanier erhalten haben.

Besonders in Lateinamerika ist Argentinien: Dort wird ein Dialekt gesprochen, der dem Klang des Italienischen eng angelehnt ist. Argentinisches Spanisch eignet sich auch als perfekte Basis für denjenigen, der nach seinem Spanischkurs das sprachlich verwandte brasilianische Portugiesisch erlernen möchte.


Siezen und Duzen im Spanischen (el "voseo" in Südamerika)


In Europa wird im Spanischen weniger Wert auf das formale "Siezen" gelegt als in Südamerika. Die sechs grammatikalischen Personen werden hier allesamt benutzt, das "Du" (tú) und "Ihr" (vosotros) wird häufig verwendet. Die Verwendung der höflichen Form "Sie" (ústed / ústedes) ist Zeichen besonderer Ehrfurcht und wird vor allem gegenüber älteren Leuten und besonderen Würdenträgern wie Beamten, Richtern und Anwälten verwendet (und auf den Spanisch-Sprachreisen im Unterricht auch häufig thematisiert).

In Südamerika hingegen ist es komplexer. Einmal zu oft die "Sie"-Form zu benutzen ist hier grundsätzlich kein Fauxpas, jedoch gibt es umfangreiche regionale Unterschiede, die zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten in den spanischen Sprachschulen jeweils durchgenommen werden. Fast allen Ländern Lateinamerikas gemeinsam ist die Nicht-Verwendung der "Ihr"-Form im Plural. Diese wird durch die Sie-Plural-Form (ústedes) ersetzt, auch wenn man sich ansonsten duzt. Im Singular existiert in vielen Ländern el "voseo", mit welchem in der zweiten Person das "tú" durch ein "vos" ersetzt wird. Weil dies eigentlich ein Wort aus dem Plural ist (wie auch im Englischen "you", wird es auch entsprechend anders konjugiert, beispielsweise "vos sos" (Argentinien) statt "tú eres" (Spanien). Noch komplexer wird es in Mittelamerika: Die Regel mit dem ústedes im Plural gilt weiterhin, jedoch gibt es teilweise geschlechterspezifische Unterschiede im Duzen und Siezen, wie u.A. in Kolumbien. Hier verwenden gute Freunde untereinander das "Sie" (ústed), während Frauen mit "Du" (tú) angeredet werden. Dies muss weniger als Ausprägung des Machismus interpretiert werden, sondern lässt sich nach Angaben von Muttersprachlern eher auf den Wunsch nach Distanz zum eigenen Geschlecht unter Männern zurückführen. Grundsätzlich variieren solche Feinheiten der spanischen Sprache stark von Land zu Land, teilweise auch regional, werden aber wenn sie Relevanz haben im Sprachkurs vom Lehrer durchgenommen.

Weil das Siezen und Duzen eine große gesellschaftliche Relevanz hat und weniger sprachlichen als kulturellen Regeln folgt, wird es beinahe in allen Kursstufen der Spanisch-Sprachreisen und sehr regelmäßig wiederholt.


Die Aussprache des Spanischen - der Seseo und das argentinische "ll"


Unterschiede gibt es auch in der Aussprache des Spanischen. In Europa wird der Seseo verwendet, worunter man die Aussprache der Buchstaben Z und C (vor "e" und "i") in leicht bis stark gelispelter Form, ähnlich wie das englische "th" versteht. In Lateinamerika werden die gleichen Laute wie ein stimmloses "s" ausgesprochen, also ohne Lispeln. Hierdurch klingen Worte wie cerveza oder nación grundsätzlich unterschiedlich. Eine weitere Besonderheit gibt es besonders stark in Argentinien und schwächer in einigen anderen Ländern Südamerikas. Hier wird das "ll" wie ein "sch" ausgesprochen, ein pollo (Huhn) klingt dort wie "poscho". Dies mag für Europäer sehr befremdlich wirken, tatsächlich aber wird es selbst in den Spanischkursen so unterrichtet, weil die Sprachlehrer selbst so reden. Du kannst also davon ausgehen, dass regionale Betonungen sehr stark dein Spanisch prägen werden, abhängig davon, wohin du deine Sprachreise machst.

Die spanische Sprache

Spanisch ist mit rund 388 Millionen Muttersprachlern nicht nur eine weit verbreitete Sprache, sie besticht auch durch ihren wunderschönen Klang, der von mildem Sing-Sang in einigen Ländern Südamerikas bis zu einem temperamentvollen Gewitter mit stark rollendem "R" in Andalusien seinen Ausdruck findet. Die Auswahl der Region und Sprachschule zum Spanisch lernen hängt daher auch von der eigenen Leidenschaft für die Sprache ab.

Die Weltsprache Spanisch in 21 Ländern und zudem von ca. 59 Millionen Zweitsprachlern in Spanien, Mittel- und Südamerika, den USA und den Philippinen gesprochen. Spanisch ist nach dem Englischen die wichtigste Sprache im internationalen Geschäfts- und Berufsleben, dazu eine der meist gelernten Fremdsprachen der Welt. Doch gerade wegen dieser weiten Verbreitung gibt es einige regionale Unterschiede, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.

Abweichende Bedeutungen spanischer Worte in Europa und Südamerika

Es gibt zahlreiche spanische Worte, die in ihrer Bedeutung regional voneinander abweichen. In einigen Fällen können durch eine falsche Verwendung komplett andere Sinnzusammenhänge entstehen, was im geschützten Umfeld der spanischen Sprachschulen häufig viel Heiterkeit hervorruft, im echten Leben aber zu peinlichen Situationen führen kann. Die folgende Liste soll einen beispielhaften und keineswegs vollständigen Überblick liefern:











Deutsches WortSpanisch (Spanien)Verständnis in SüdamerikaSpanisch (Südamerika)Verständnis in Spanien
(die) Banane(el) plátano--banano (Mittelamerika), banana (Argentina, Uruguay)--
(die) Butter(la) mantequilla--(la) mantecaSchmalz oder tierisches Fett
(der) Computer(el) ordenadorJemand, der Befehle erteilt (dar ordenes)(la) computadora (Argentinien), (el) computador (u.A. Mexiko, Kolumbien)--
(die) Erdbeere(la) fresa--(la) frutilla (Argentinien)Kleine Frucht (una fruta pequeña)
(der) Klempner(el) fontanero--(el) plomero--
(das) Mobiltelefon(el) móviletwas mit Mobilität (el) celularetwas mit Zellen (biolog.)
(der) Pfirsich(el) melocotón--(el) duraznoeine besondere Pfirsichsorte
nehmencogervulgäres Wort für "Sex haben" (Argentinien)tomar (Arg.)etwas trinken (beber)
werfen, ziehentirarvulgäres Wort für "Sex haben" (Kolumbien)botarzurückprallen (eines Balles)





Spanisches WortVerständnis in SpanienVerständnis in Südamerika
(el) bolicheKegelbahn, KneipeDiscothek (Argentinien, Uruguay)
(la) facturaeine Rechnungkleines Gebäckstück, z.B. Croissant (Argentinien)
(el) paroArbeitslosigkeitArbeitskampf, Streik
(la) pollavulgäres Wort für männliches GeschlechtsteilWeibliche Huhn (Henne) (Kolumbien),Sportwette beim Fußball, Lotterie (Chile)


Freut Euch auf die großartigen Momente, wenn in den Sprachkursen die spanischen Doppelbedeutungen durchgenommen werden, das Erstaunen und die Freude nach der Entdeckung eines weiteren Wortes ist immer wieder ein großes Vergnügen für alle Sprachschüler und auch den Lehrer.


Unterschiedliche Bedeutungen von Sätzen je nach Position des Adjektivs


Wie in vielen anderen Sprachen auch wirkt sich auch im Spanischen die Position des Adjektivs auf die Aussage aus. In den Sprachreisen sind diese Feinheiten des Spanischen eher den fortgeschrittenen Kursen vorbehalten, dennoch ist es hilfreich vorab ein Gespür für die feinen Nuancen der Sprache zu entwickeln.


Generell sagt die Position des Adjektivs im Spanischen etwas über die Stärke der Bedeutung aus. Wird das Adjektiv vorangestellt, so ist es von der Eigenschaft her sehr eng mit dem Substantiv verknüpft oder betont die Aussage. Una bonita novia bezeichnet eine ausgesprochen hübsche Freundin, während una novia bonita sagt, dass diese Freundin recht hübsch ist. Ein weiteres Beispiel ist el frío invierno der einen besonders kalten Winter beschreibt. Vom Sprachniveau auf einer Sprachreise Spanisch kommen diese Besonderheiten etwa ab dem Niveau A2 oder B1 vor, sobald einfache Konversationen zwischen den Sprachschülern möglich sind und aus den Gesprächen anschauliche Beispiele für den gesamten Sprachkurs entnommen werden können.


Beispiele für unterschiedliche Bedeutungen je nach Stellung des Adjektivs im Satz:



Substantiv + AdjektivBedeutungAdjektiv + SubstantivBedeutung
la madre pobreeine (materiell) arme Mutterla pobre madreeine arme (bemitleidenswerte) Mutter
un colega viejaein älterer Kollegeun viejo colegaein alter (langjähriger) Kollege